Das Containerprobenahmesystem SCS wurde für die sichere und repräsentative Entnahme von flüssigen und gasförmigen Prozessmedien entwickelt. Die geschlossene Systemausführung ermöglicht eine emissionsfreie Probenahme und trägt dazu bei, sowohl das Bedienpersonal als auch die Umwelt zuverlässig vor gefährlichen Medien zu schützen. Auch bei toxischen Prozessstoffen und hohen Systemdrücken gewährleistet das SCS eine kontrollierte Probenentnahme.
Die Zwangssteuerung mit den Betriebsstellungen „Geschlossen – Probenahme – Spülung“ unterstützt einen sicheren und definierten Arbeitsablauf. Die einfache Bedienung und Spülung erleichtern den täglichen Betrieb und helfen, Kreuzkontaminationen zwischen verschiedenen Proben zu vermeiden.
Das SCS wird applikationsspezifisch konstruiert und entsprechend den Anforderungen des Kunden gefertigt. Es ist in den Nennweiten DN 8 bis DN 25 beziehungsweise ¼″ bis 1″ erhältlich. Verschiedene Normausführungen nach DIN, ISO und ANSI sowie unterschiedliche Druckstufen und Anschlussvarianten ermöglichen eine flexible Integration in bestehende Anlagen.
Für besondere Prozessbedingungen stehen zahlreiche Optionen zur Verfügung, darunter mobile Probenahmebehälter, fixierte Vordosierbehälter, Heiz- oder Kühlmäntel, Schutzschränke und Aktivkohlefilter. Je nach Werkstoffauswahl ist das System für einen Druckbereich von 0,1 mbar bis 124 bar und Temperaturen von −100 °C bis +300 °C ausgelegt.
Damit bietet das Containerprobenahmesystem SCS eine vielseitige Lösung für industrielle Anwendungen, bei denen Prozesssicherheit, Emissionsschutz und eine zuverlässige Probenqualität im Vordergrund stehen.